M 35 zweiter Test

Nachdem der erste Teil der Testreihe an M35 am 8. März mit Startschwierigkeiten verbunden war, aber dann doch halbwegs erfolgreich über die Bühne ging, wollte ich am Dienstag den zweiten test starten. Das Wetter spielte wie vorhergesagt mit.

Also neue Testreihe. Vorgabe vom Christian war ja eine höhere Anzahl an Aufnahmen zu machen. Erweitert habe ich es mal damit, das ich den Flattener des Williams dazu nahm, weil ich wissen wollte welche Auswirkungen es hatte.

Gerödel aufgebaut. Schuppen angewärmt. Laptop aufgebaut. Netzwerkverbindungen hergestellt. Kein Problem. Nun Kamera anbauen., nanu – wo ist den der T2-Adapter für die Canon. Verflixt, vor zwei Tagen hatte ich das Teil doch noch. alles abgesucht – nix. alles Schubladen durchsucht – nix. Ja gibt’s das denn? Wo ist dieses Teil? Nochmal Schubladen durchwühlen. ein Blick auf den Tisch (sollte ich eventuell mal wieder aufräumen?) und siehe da, da liegt es doch. Wohl kurz in einem Paralelluniversum gewesen wie?

Guiding eingestellt, Aufnahmezeit auf 6 min (da ohne IDAS-Filter) und ISO800 und als Anzahl 16 Aufnahmen. Perfekt. Keine Probleme beim guiden, keine Fehler bei den Einstellungen der Kamera. Sollte etwa alles klappen. Jawohl. Nach knapp zwei Stunden waren die Aufnahmen im Kasten.

Bildbearbeitung. Wie groß ist der Unterschied von 16 Aufnahmen a 6 min (Gesamtzeit also 96 Minuten) und den alten Aufnahmen von 4 Aufnahmen a 10 min (Gesamtzeit 40 Minuten). Ergebniss: kleiner als von mir gedacht. Oberhausen mit seiner Lichterfülle (und der lieben Ruhrchemie nebenan) gibt einfach nicht mehr her. Zumindest bei offenen Sternenhaufen. Ich vermute mal,  das das bei Nebel und Galaxien etwas anderes ist. Der Test steht also noch aus.

Wie ist der Unterschied zu den Aufnahmen vor zwei Tagen? Der Flattener verändert das Gesamtbild enorm. Er macht was er tun soll, nämlich das Bildfeld ebenen und die Sterne scharf darstellen. Und das macht er verdammmt gut.

Hier das Bild mit 16 Aufnamen a 6 min (ins Bild klicken fĂĽr die groĂźe Version):

 

 

 

und die Version vom Sonntag mit 4 Aufnahmen a 10 min:

 

 

 

Das Crux ist die Bildbearbeitung. Da muss ich nochmal ran. Es wird also noch Teil 3 geben 🙂