Cirrusnebel – NGC 6992

Es wird merkbar kälter, aber leider hier im Ruhrgebiet auch nebliger. Da aber die Urlaubstage locken, wollte ich denn doch nicht so ganz ohne Spechteln auskommen.
Diesmal habe ich lange überlegt, was ich denn nun mache. Nach langem hin und her einigte ich mich auf dem Cirrusnebel  . Da ich aber unbedingt den Williams als Aufnahmeoptik benutzen wollte, war auf Grund der Brennweite nur ein Teilausschnitt möglich.
Da der optimale Beobachtungszeitpunkt erst nach 21 Uhr lag (da passte es mit dem Umschlag der Montierung am besten), nutzte ich die Zeit um etwas herum zu experimentieren. Ich wollte den Nebel genau treffen und eigentlich auch den OIII-Filter benutzen. Einige Probeaufnahmen überzeugten mich aber nicht so wirklich. Also musste der IDAS-Filter her. Das war schon wesentlich besser, aber so optimal gefiel es mir auch nicht. Das Ziel waren viele Aufnahmen und beim IDAS wären sicher Belichtungszeiten von 12 Minuten und mehr möglich, befürchtete ich das der aufziehende Bodennebel mir einen Strich durch die Fotografierei machen würde. Also, einfach alles weggelassen und nur mit dem Flattener am Williams gearbeitet.
Nach den 18 Lightaufnahmen a 6 Minuten noch 10 Bias-Frames und Flats gemacht. Darks waren schon fertig (leider nur drei Stück).

Es hat sich gelohnt. Das Ergebniss hatte ich so nicht erwartet.