M1 – Krabbennebel aus Oberhausen

Es ist Samstagabend, nix liegt an, das Wetter verspricht klar zu werden. Also Zeit sich zu überlegen, was man mit dem Gerödel in der Sternwarte fotografieren könnte.
Nach einigen hin und her, sollte es M1 – Krabbennebel werden. Die Auswahl des Filters machte mir einige Probleme, da mir da Erfahrung fehlt und mir nicht ganz klar war, ob denn der IDAS-Filter oder ein UHC-Filter besser geeignet schien.
Zuerst hatte ich mich für den UHC-Filter entschieden und wollte ihn, da er als Clipfilter vorhanden ist, noch dazu den Komakorrektor verwenden.
Pustekuchen. Nach dem Einordnen und Guidingest der Montierung war innerhalb weniger Minuten das ganze vollständig aus dem Ruder gelaufen und blinkte nur noch rot vor sich hin. Also in meiner Verzweiflung, den Korrektor abgenommen, den IDAS dran und alles funktinierte wieder problemlos. Fragt sich nur warum. Ich nachhinein glaube ich inzwischen, das durch die wechselnden Temperaturen in der Gartensternwarte, die Kabel der Montierung etwas in Mitleidenschaft geraten sind. Da muss ich wohl mal ran.

15 Aufnahmen habe ich geschafft, aber wie beim letzten Male schon erhebliche Probleme mit den Flataufnahmen. Die Streifenbildung war eindeutig zu erkennen. Inzwischen bin ich überzeugt, das es an der Kamera liegt. Das ist eindeutig ein Teilenfehler, er zeigt sich, wenn auch weniger deutlich aber trotzdem erkennbar, auch an den Rohbildern. 12 Aufnahmen konnte ich am Ende verwenden.