Crescent-Nebel Schnellspechteln (update)

Sonntag ist Tatortzeit. Diesmal verbunden mit klarem Wetter. Zum allem Elend rief am anderen Morgen auch noch die Arbeit. Was also tun?

Nun klares Wetter muss man ausnutzen. Schnellspechteln war also angesagt. Gott sei Dank erlaubt die Gartensternwarte ein Minimum an Vorbereitungszeit. Der Crescent-Nebel sollte als Test dienen. Da die Position des Nebels am Himmel so ungünstig war, das gegen 23 Uhr die Montierung umschlagen würde, musste also bis zu dem Zeitpunkt ales im Kasten sein.
Eigentlich wollte ich einen ersten Test mit MaximDL starten. Auf Grund des engen Zeitrahmens ersparte ich mir aber das Experiement und denn mit Sicherheit damit verbundenen Frust. Also durfte das altbewährte PHD-Guiding zuverlässig wie immer die Guidingfunktion übernehmen.
Es dauerte ein wenig, bis ich den Nebel schön mittag auf die Kamera postiert hatte und so blieben leider nur 4 Aufnahmen a’ 8 Minuten übrig. Wie immer half der IDAS-LPS die Lichtverschmutzung Oberhausens etwas zu unterdrücken.
Vier Aufnahmensind definitiv zu wenig um viel herauszuholen. Ich habe mir fest vorgenommen beim nächsten Mal dem Crescent-Nebel mit weitaus mehr Aufnahmen zu Leibe zu rücken.
Update:

Ich habe mich mal ein wenig in der Bildbearbeitung beschäftigt und den Nebel nochmal überarbeitet. Am Anfang dachte ich die roten Ausläufer am linken Bildrand haben was mit dem Kamerarauschen zu tun, aber das scheinen Nebelausläufer zu sein.

Zur bessren Verständnis zuerst das neue Bild und unten das ältere (bedeutet ursprünglich mal bearbeitete):