Der Krabbennebel – Messier 1

Schon etwas l├Ąnger habe ich eine kleine S/W-Kamera in meinem Besitz, die mich bislang aber eher frustriert hat. Die ersten Aufnahmen in RGB waren doch ziemlich ern├╝chternd und auch ein weiter Versuch mit HAlpha und OIII-Filtern ├╝berzeugten mich nicht wirklich. Die letzte H-Alphaaufnahme des Pferdekopfnebels war da schon eher so, wie es mir mal vorgestellt hatte. Woran┬┤s lag? I don┬┤t no.

Bevor ich nun endg├╝ltig aufgeben und meinem Schicksal hadern wollte, sollte noch ein weiterer Versuch gestartet werden. Kein allzu schwieriges Objekt am besten und wom├Âglich eins, was ich schon mal fotografiert hatte um evtl. Unterschiede feststellen zu k├Ânnen. Nach einigem ├ťberlegen war es der Krabbennebel, der herhalten sollte. RGB-Aufnahmen waren keine Option, sondern der H-Alphafilter (12nm) und der OIII-Filter (12nm) waren ausgesucht. Anschlie├čend wollte ich bei der Bildbearbeitung die Aufnahmen nach der Hubblepalette zusammenf├╝gen, auch wenn daf├╝r ja eigentlich die SII-Aufnahme fehlte. Diese fehlende Aufnahme kann bei der Bildbearbeitung auch k├╝nstlich erzeugt werden (die n├Ąchste Herausforderung).

Blo├č welche Belichtungszeiten? Bei der letzten Aufnahme mit dem Pferdekopfnebel hatte ich 30 Minuten genommen, das erschien mir jetzt zu lang. 8 Aufnahmen mit 20 Minuten m├╝ssten auch reichen und beim OIII-Filter waren dann 6 Aufnahmen mit 15 Minuten geplant. Ich bef├╝rchtete sonst, dass das Objekt hinter einer H├Ąuserreihe der Nachbarschaft verschwinden w├╝rde. Mein fester Vorsatz war auch nicht die Geduld zu verlieren, sondern die Aufnahmenreihe wie geplant bis zum bitteren Ende durch zuziehen.

Das Wetter spielte mit, die Technik spielte mit. Ich auch.

 

Krabbennebel