{"id":668,"date":"2012-08-22T15:07:30","date_gmt":"2012-08-22T15:07:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reisen-im-licht-der-sterne.de\/?p=668"},"modified":"2012-08-22T15:07:30","modified_gmt":"2012-08-22T15:07:30","slug":"die-montierung-eine-batterie-und-der-cirrus-nebel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.reisen-im-licht-der-sterne.de\/?p=668","title":{"rendered":"Die Montierung, eine Batterie und der Cirrus Nebel"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema Montierung ist\u00a0in Astronomieforen immer wieder ein gro\u00dfes Thema. Ganz so viel kann ich ja nicht dazu sagen, da ich erst zwei davon mein eigen nennen konnte. Meine erste Montierung war eine LXD75 von Meade, damals gekauft mit einem 5&#8243;-Refraktor. Kein so schlechtes Teil und f\u00fcr den Einstieg ganz okay. F\u00fcr fotografische Zwecke eher weniger geeignet, da fehlte es dann doch an der Genauigkeit. Trotzdem habe ich meine ersten Schritte damit nicht bereut (auch fotografisch) und durch\u00a0&#8222;herumexperimentieren&#8220; viel gelernt.<br \/>\nIrgendwann kam jedoch der Wunsch nach einem tragf\u00e4higerem Untersatz f\u00fcr das Teleskop auf und nach vielen \u00dcberlegungen habe ich mich dann vor einigen Jahren f\u00fcr eine Celestron CGE entschieden. Die Meinungen im Web, \u00fcber diese Montierung,\u00a0sind sehr unterschiedlich, stellenweise kontrovers, aber in den letzten Jahren hat sie zuverl\u00e4ssig ihren Dienst erwiesen. Im letzten Jahr fing sie an, die Uhrzeit zu &#8222;vergessen&#8220; und ich wusste nun das es Zeit wird die interne Batterie zu wechseln. Dazu muss man die Abdeckung des Montierungkopfes abschrauben und kommt dann an die Platine, wo die Batterie sitzt (\u00e4hnlich einem Motherboard beim Rechner). Blau\u00e4ugig wie ich nun mal bin (und dazu blond &#8211; naja fr\u00fcher wenigestens mal) habe ich die Batterie herausgezogen, ab auf&#8217;s Rad, eine neue besorgt und wollte sie nun wieder plazieren. Verflixt, wie herum war sie den nun drin. Plus oder Minus oben. Eine\u00a0Recherche\u00a0im Internet brachte mich auch nicht weiter und so wurde die Batterie also eingesteckt wie meine Erinnerung es mir vorgab.<\/p>\n<p>Alles soweit gut. Die Uhrzeit und die eingegebenen Daten behielt die Montierung anschlie\u00dfend, aber nach dem Ausschalten und der Wiederinbetriebnahme, um sternenklare N\u00e4chte auszunutzen, blinkte immer lustig die Uhrzeit der vergangenen Spechtelnacht im Display. Also doch verkehrt herum die Batterie eingesetzt? Dachte ich auch zuerst, aber warum behielt sie dann \u00fcberhaupt die Daten und sogar das letzte Alignment? Ein paar Monate lebte ich mit diesem Zustand, bis ich mir die letzten Tage \u00fcberlegte, doch etwas dagegen zu tun (Sommerloch). Konnte das Problem woanders liegen? Die Anleitung sollte doch helfen. Entgegen aller Unkenrufen meiner Familie, war dies auch sofort gefunden (ich wei\u00df gar nicht was die immer haben). Ach ja &#8211; englischsprachig. Na toll, das kann ja lustig werden. Zwei Stunden brauche ich, bis mir der Eintrag &#8222;Real Time Clock&#8220; ins Auge fiel. Nach meiner eigenen \u00dcbersetzung im Text, sollte diese Funktion was mit dem Abschalten der intern gepufferten Batterie zu tun haben. Ab zur Sternwarte, die Montierung eingeschaltet, durch das Men\u00fc gezappt und nach einigem Suchen den Eintrag gefunden. &#8222;RTC ON?&#8220; blinkte es mir entgegen. Also alles okay. Denkste, erst auf dem zweiten Blick fiel mir das Fragezeichen auf. Was soll mir das blo\u00df sagen? Tats\u00e4chlich, die Funktion &#8222;Real Time Clock&#8220; war ausgeschaltet (warum auch immer). Nach dem dr\u00fccken von &#8222;enter&#8220;, verh\u00e4lt sich die Monitierung endlich wieder &#8222;zeitgem\u00e4\u00df&#8220;. Toll so eine Anleitung.<\/p>\n<p>Zur Belohnung testete ich direkt die neue Stromversorgung f\u00fcr die Canon. Ich war das ewige Batteriewechseln leid. Bei langen Belichtungsreihen h\u00e4lt ein Akku bei der Canon 40d nicht mehr als 1,5 Stunden, eher weniger. So hatte ich mir ein Netzteil besorgt, um etwas mehr Ruhe zu haben. Klappte im ersten Anlauf wunderbar und ich benutzte den &#8222;westlichen Cirrusnebel&#8220; zum Testen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"NGC 6960\" href=\"http:\/\/www.reisen-im-licht-der-sterne.de\/Bildergalerie\/DeepSky-Galerie\/ngc6960_2012_08_10\/NGC6960_k.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"vertical-align: middle;\" src=\"http:\/\/www.reisen-im-licht-der-sterne.de\/Bildergalerie\/DeepSky-Galerie\/ngc6960_2012_08_10\/NGC6960_k.jpg\" alt=\"NGC 6960\" width=\"600\" height=\"437\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Montierung ist\u00a0in Astronomieforen immer wieder ein gro\u00dfes Thema. Ganz so viel kann ich ja nicht dazu sagen, da ich erst zwei davon mein eigen nennen konnte. Meine erste Montierung war eine LXD75 von Meade, damals gekauft mit einem 5&#8243;-Refraktor. Kein so schlechtes Teil und f\u00fcr den Einstieg ganz okay. 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