Teile des Cirrusnebels hatte ich schon früher fotografiert. Aber der gesamte Cirrus-Nebel-Komplex hatte ich noch nie im Blick. Durch den EDPH61-Refraktor sollte der gesamte Komplex doch zu machen sein.
Dieser Refraktor ist ein problemsloses Gerät und und hier im Ruhrgebiet rechen 2,5 Minuten Belichtungszeit aus. Gesagt, getan. 38 Aufnahmen mit je 150 Sekunden sind zusammengekommen.
Der Cirrus-Komplex: 1500 – 2500 Lichtjahre entfernt. Die ursprüngliche Nova fand etwa vor 8000 – 18000 Jahre statt.
- Westteil (NGC 6960): Bekannt als „Sturmvogel“ oder „Hexenbesen“. Er läuft direkt am mit bloßem Auge schwach sichtbaren Stern 52 Cygni vorbei.
- Ostteil (NGC 6992 / NGC 6995): Wird oft als „Knochenhand“ bezeichnet und zeigt feine, helle Filamentstrukturen.
- Mittelteil (Pickering’s Triangular Wisp / NGC 6974 / NGC 6979): Ein schwächerer, dreieckiger Nebelfetzen zwischen den beiden Hauptbögen, der erst 1904 auf Fotos entdeckt wurde. (Quelle: Wikipedia)
Teleskop: TS EDPH61, Kamera: ZWO468mc, L-enhace-Filter, 38 x 150 Sekunden Belichtung. Aufnahmesoftware: N.I.N.A., bearbeitet mit PixInsight:
