Mittwoch, Juli 24, 2024

Messier 3

Sternenhaufen habe ich bisher nur visuell beobachtet. In vernünftiger und moderater Vergrößerung sind sie ein herrlicher Anblick. Fotografisch machte ich einen großen Bogen um sie herum. Die ersten Versuche vor einigen Jahren waren nicht befriedigend. Die Kerne waren immer ausgebrannt und die Auflösung der Sterne miserabel. Nein, das ist mir dann doch zu peinlich. Wenn ich schon ein Depp bin, dann muss ich es nicht unbedingt auch noch beweisen.

Die Bearbeitung des Orionnebels (HIER zu lesen) und der Versuch mit verschiedenen Belichtungszeiten zu arbeiten, ermutigte mich aber schließlich doch einen vorsichtigen Versuch zu starten. M3 sollte es sein. Schön im Süden stehend und das zu einer Zeit, die noch eine angenehme Nachtruhe versprach, wollte ich es nun angreifen. Belichtungszeiten von 8 Minuten, 2 Minuten und 1 Minute mit der Canon 40da sollten es werden. Und jeweils 12 Aufnahmen sollten für den ersten Versuch wohl reichen.

Die anschließende Bearbeitung erfolgte fast wie beim Orionnebel in Photoshop (nur die Weichzeichnerparameter etwas niedriger eingestellt). Auf Flats und Darks habe ich verzichtet. Einzig der IDAS-Filter wurde noch benutzt, wobei sich die Frage stellt, ob dieser bei Sternenhaufen nicht kontraproduktiv ist weil er zu viel Licht nimmt.

Gegenüber den Aufnahmen aus vergangener Zeit, sieht das schon viel annehmbarer aus. Besser kann ich es zur Zeit halt nicht:

 

M 3

 

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