Sonntag, Juni 16, 2024

Andromedagalaxie

Da ich mir für meine „Alltagsfotografie“ eine neue Zweitkamera geleistet habe (für meine in die Tage oder besser in die Jahre gekommene Canon 40d) war es für mich interessant festzustellen, was sich in den letzten Jahren in Richtung Kameratechnik so alles getan hat. Für die Alltagsfotografie bin ich nun umgeschwenkt auf eine Nikon, da ich früher immer irgendwie mit meiner ersten DSLR (eine Nikon D50) besser zurecht kam (warum auch immer).

Gerade im Bereich Rauschen haben sich die Chips doch enorm weiter entwickelt. Für die Astrofotografie werde ich zwar weiterhin der guten Canon 40da die Treue halten, aber ich wollte doch mal Aufnahmen mit der Nikon D7100 versuchen, um zu sehen ob eine höhere ISO-Zahl ein verstärktes Rauschen mit sich bringt. Normalerweise stelle ich bei der Canon immer ISO800 ein, das hat sich mit der Zeit als ein Wert herausgestellt der ein vernünftiges Verhältnis darstellt. Mit der Nikon wollte ich nun den ISO-Wert auf 1600 hochschrauben, dabei aber die Zeit um die Hälfte verkürzen was ja die Anzahl der Aufnahmen in der gleichen Zeitspanne verdoppeln würde.

Zwar leuchtet der Mond zur Zeit fast voll (89 %) und es war zu erwarten sich das negativ auswirken würde, aber ich wollte die klare Nacht nicht ungenutzt verstreichen lassen. Tatsächlich zeigt sich in Richtung Mond ein gewaltiger Gradient (oben links), den ich auch bei der Bildbearbeitung nicht weg bekommen habe. Schade.

 

Androemdagalaxie mit der Nikon D7100

 

Interessanterweise habe ich eine „Uraltaufnahme“ aus dem Jahr 2007 herausgekramt, um mal zu sehen was sich so im Laufe der Jahre getan hat. Die Andromedagalaxie-Aufnahme aus 2007 war meine zweite Aufnahme überhaupt.

 

Andromedagalaxie aus 2007

 

 

 

 

 

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