Mondfinsternis am 21.01.2019

Und schon wieder eine Mondfinsternis, irgendwie scheint es das Universum gut mit uns zu meinen. Nachdem im Juli 2018 die Mondfinsternis mit Mars verw├Âhnte, versprach auch diesmal im frischen Jahr 2019 das Ereignis ein erstes Highlight zu werden.

Schon ein paar Tage vorher war abzusehen, das der Wettergott f├╝r weite Teile Deutschlands sorgen w├╝rde das klare Sicht herrschte. Nun also was tun? Das „Blutmond“-Ereignis im Juli d├╝rfte wohl schwer zu toppen sein und irgendwann tauchte die Idee auf, dieses Ereignis doch vielleicht mal im anderen Rahmen stattfinden zu lassen. Ein Freund hatte dann die z├╝ndende Idee, warum nicht mal das Event im Planetarium Bochum genie├čen, welches extra daf├╝r ihre T├╝ren ├Âffnete. Das machen wir und was soll ich sagen – toll war es.

Um 4 Uhr morgen ging es los. Schon bereits um diese Urzeit war das Planetarium, innen wie au├čen, gut besucht. Per Live-Stream vom Griffith-Observatorium auf die Kuppel des Planetarium ├╝bertragen, gem├╝tlich im Sessel bei gesponserten Kaffee und Pl├Ątzchen, eine Mondfinsternis erleben – hat man nicht alle Tage.

 

F├╝r alle die das Ereignis doch live verfolgen wollten bestand die M├Âglichkeit, durch freundliche Amateurastronomen die Teleskope und Kameras vor dem Planetarium aufgebaut hatten, einen Blick durch diese zu werfen. Fachkundliche Beratung gab es kostenlos dazu und das wirklich kalte und klare Wetter war genau richtig. Wem es dann zu kalt wurde konnte sich wieder innerhalb der Kuppel aufw├Ąrmen und den Anblick sich langsam bildenden roten Mondes, untermalt mit Musik und aktuellen Bilder von der R├╝ckseite des Mondes (welche durch die k├╝rzlich gelandete chinesische Sonde aufgenommen worden waren), genie├čen.

Bei allen, die dazu noch Beratungsbedarf hatten zu den Begriffen Blutmond, Wolfsmond und Supermond, hatte Frau Prof. Dr. Susanne Hüttemeister auch genügend Infos zur Hand.

 

Alles in allem muss man sagen, es war richtig gut. Vielleicht nicht so ganz der Sinn unseres Hobbys – aber warum nicht. Das n├Ąchste Mal dann aber doch wieder mit eigenem Teleskop und Kamera.