Projekt Garten-Sternwarte (Update 1)

Projekt Garten-Sternwarte

oder

Na, jetzt wird er wahnsinnig

 

 

Okay, Garten-Spechtel-Ecke hin und her (HIER zu lesen) und mit Sicherheit nicht schlecht, aber man wirft doch des öfteren einen neidischen und traurigen Blick auf die vielen Hobbyastronomen, die sich eine eigene Sternwarte in den Garten stellen.

Eine eigene Sternwarte? Hier mitten im Ruhrgebiet? Direkt neben der Rurhchemie? Völlig unrealistisch. Oder doch nicht?

Na gut, dunkel ist bei mir im Garten was anderes. So eine Spechtelecke ist ja was schönes, aber das Auf- und Abbauen ist schon ziemlich lästig. Das ewige Schleppen der Montierung weder gesund für diese, noch für meinen armen Rücken. Ich kann kaum zählen wie oft ich über das elendige Kabelgewirr gestolpert bin. So eine Garten-Sternwarte ist doch wohl reiner Luxus. Außerdem wer soll so was bauen. Kaufen ist nicht drin, selber bauen doch wohl unmöglich. Unmöglich? Wieso eigentlich? Mann, so schwer kann das doch nicht sein?

Also in einer weitenfernten Freiwoche, so Anfang des Jahres 2010, saß ein träumender Hobbyastronom in einer ziemlich abgelegenen Ecke des Universums, in einem völlig aus der Mode gekommen Seitenarm einer Galaxie auf einen absolut unbedeutenden Planeten und schaute beim Frühstück sinnend aus dem Fenster (okay Douglas Adams wird ja oft für alles mögliche zitiert, aber es passt nun mal wirklich, außerdem gibt es eine Pointe die sich aber erst später auflösen wird).

“Ich könnte ja im Garten eine Sternwarte bauen!”

“Klar, wir haben ja uch noch nicht genug Hütten.” “Muss ich dann weniger Rasen mähen?” Antworten die motivieren.

Okay, dann mache ich es eben alleine. Bloß wie? Wie baut man eigentlich eine Gartensternwarte? Getreu meiner Lieblingssendung “Hör mal wer da hämmert”, fängt man erst einmal an. Schließlich ist man Handwerklich doch nicht völlig unbedarft. Auto geschnappt, ab ins Bauhaus. Holz eingeladen, Farbe, Schrauben gekauft.

 

Das Projekt beginnt: